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23.10.2007      6. Reisetag - Cathedral Peak

Von Newcastle ist es nur noch ein kurzer Sprung bis zum heutigen Ziel Cathedral Peak, ein Naturschutzgebiet mit gleichnamiger Lodge in den Drakensbergen, direkt an der Grenze zu Lesotho.

Vielleicht mal eine gute Gelegenheit auf die hier fahrenden Sammeltaxis einzugehen. Man sieht immer wieder an der Straße irgendwo im Nirgendwo Leute stehen. Sie warten auf ein Sammeltaxis, an bestimmten Stellen starten diese, wobei es eigentlich erst wirklich los geht, wenn sie voll belegt sind. Die Fahrzeuge sind kleine Busse, die oft mit 15 bis 20 Personen belegt werden, dabei wäre ein VW-Bus fast schon ein Großraumfahrzeug. Dann fährt der Fahrer die Ziele in der Reihenfolge an, wie sie ihm am günstigsten erscheinen. Oftmals zahlt man dann schon ein paar Rand beim Start des Taxis, damit der Fahrer überhaupt Benzin bzw. Diesel kaufen kann. Sobald jetzt ein Fahrgast wieder ausgestiegen ist, und ein weiterer an der Straße auf dem Wege steht, wird dieser wieder zu geladen, wenn sein Ziel nur irgendwie mit denen der anderen Ziele vereinbar ist. Eine genaue Schätzung über die Ankunftszeit bei einer Fahrt mit einem Sammeltaxi ist folglich auch unmöglich, man kommt halt an wenn man da ist.

Aber zurück zu unserer Fahrt mit einem etwas weniger abenteuerlichen Fahrplan. Auf unserer Fahrt kommen wir an einer Unfallstelle vorbei. Einige Lkw und Pkw halten bereits und einige 100 m vor uns sieht man einen LKW im Graben liegen. Sowohl der Reiseleiter als auch der Busfahrer machen sich „mal eben“ auf, um am Unfallort genaueres zu erfahren. Das Ergebnis war, dass der LKW zwar im Graben steht aber der Anhänger umgestürzt ist und der geladene Diesel-Kraftstoff ausläuft. Wir entscheiden umzudrehen und einen kleinen Umweg zu fahren.

So kommen wir kurz vor der Mittagszeit an der Lodge an und begeben uns sofort auf eine kleine Wanderung zu den Doreenfalls. Einem kleinen Wasserfall an einem der unzähligen hier entspringenden Bergbäche. Nach einer kleinen Mittagspause am Wasserfall geht es weiter zu einigen nahe gelegenen Felszeichnungen der San. Die San werden auch als Buschmänner bezeichnet. Sie waren eigentlich einer der zwei Stämme, neben den Khoikhoi, die zu den Ureinwohnern des südlichen Afrika gezählt werden. Sie lebten als Jäger und Sammler und zogen als Normaden durchs Land. Durch das zunehmende Eindringen anderer Stämme vor allem später der Weißen gingen ihre Lebensgrundlagen weitestgehend verloren. Heute fühlen sich nur noch wenige Menschen zu diesem Stamm zugehörig, die vor allem in der Kap Region leben. Die an diesem Ort zu sehende Art der Felszeichnungen sind auch die einzige Dokumentation ihrer Geschichte, wobei die ältesten derartigen Zeichnungen auf etwa 28.000 Jahre geschätzt werden. Sie zeigen oft Tiere oder Menschen bzw. eine Mischform aus beidem, wie etwa eine menschlich Gestaltet mit Hufen und dem Kopf einer Eland Antilope.