• Ein Baum in der Kalahari
    Namibia

    Ein Baum in der Kalahari

  • Sonnenuntergang in der Wahiba
    Oman

    Sonnenuntergang in der Wahiba

  • Blick über die Seescharte
    Alpenüberquerung

    Blick über die Seescharte

  • Schutzhuette am Hvitarvatn
    Island

    Schutzhuette am Hvitarvatn

  • Eisvogel
    Uganda

    Eisvogel 

Warum Norwegen

 
Es gibt natürlich 1000 Gründe um nach Norwegen zu fahren. Und die meisten davon, wie die einzigarte Landschaft inklusive der majestätischen Fjorde kann ich auch komplett nachvollziehen. Überhaupt die Natur ist etwas Besonderes in und an Norwegen. Viele fahren auch zum Angeln nach Norwegen. Da ich noch nie geangelt habe, also sicherlich nicht mein Beweggrund. Zur Natur gehört aber auch das besondere Licht, das es im hohen Norden gibt. Und das war auch für mich der Grund nach Norwegen zu fahren. Dabei geht es mir nicht um die Mitternachtssonne, sondern eigentlich eher um das Gegenteil. Nein ich will nicht in die Finsternis, es geht mir um die Polarlichter. Polarlichter sind das Ergebnis von Sonnenstürmen in der Kombination mit dem Magnetfeld unserer Erde. Deshalb sind die im Bereich der Pole häufiger und mit abnehmender Intensität und Häufigkeit, je weiter man in Richtung des Äquators kommt, zu beobachten. Und da der Nordpol sehr viel dichter liegt als der Südpol, wo es dazu, von der Antarktis selbst abgesehen, sehr weit kein Land gibt, war die Richtung klar. Nun könnte man sich z.B. irgendwo in Finnland auf einer einsamen Hütte eine Woche einschneien lassen, und auf gutes Wetter hoffen, oder z.B. mit einem Schiff die norwegische Küste hoch schippern, und auch auf gutes Wetter hoffen. Wie man wohl unschwer ahnt, habe ich mich genau dafür entschieden. Dabei war ich noch nie über Tage auf einem Schiff, und ein klassisches Kreuzfahrschiff mit Animation und täglicher Show und gefühlten 5000 Passagieren ist nicht so meine Sache. So habe ich mich für ein Schiff der Hurtigruten entschieden, die sind deutlich kleiner, und es gibt noch Vorträge, bei denen man etwas lernen kann. Bleibt also noch die beste Reisezeit. Weil man Polarlichter nur im Dunkeln sieht, musste die Reise in das Winterhalbjahr fallen. Auch wenn das natürlich gleichzeitig bedeutet, dann nur kurze Tage, sehr kurze Tage oder gar kein Tageslicht zu haben, und dann die Natur logischerweise auch in eine Art Winterschlaf fällt. Letzteres ist dann wieder schade, da Norwegen auch da beeindruckendes zu bieten hat, aber man eben nicht alles haben.