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20. + 21. Reisetag         nach Hause – 20.02./21.02.2020

Wir verabreden uns zu einem letzten gemeinsamen Frühstück um 8:00 Uhr auf der Dachterrasse unseres Hotels in Cartagena. Wobei das Bild der Dachterrasse auf der Homepage fast schon größer ist, als die Terrasse selbst. Die dort zu sehenden zwei Tische sind auch schon alles, und der benachbarte Pool misst kaum 2 × 4 m, bei einer Wassertiefe von kaum mehr als 30 cm. Aber das Wetter ist schön, und um die Uhrzeit ist es auch noch nur angenehm warm. Da ein paar von uns noch eine Verlängerung gebucht haben, und die anderen versprengt auf unterschiedliche Flüge bzw. Zubringerflüge nach Hause fliegen, verabschieden wir uns schon hier voneinander. Anschließend gehe ich noch ein bisschen in der Altstadt von Cartagena umher, gönne mir noch zwei Eis und bringe die meisten meiner noch vorhandenen Peso mit einem ordentlichen Mittagessen durch. Immerhin komme ich hier anders als im restlichen Kolumbien auch mit Englisch weiter, Spanisch ist jetzt für mich aber auch kaum möglich, da es dabei nur zu ein paar Wortbrocken reicht. Meine Sprachbegabung hält sich eben nach Kräften bedeckt. In den Straßen der Altstadt und der angrenzenden Viertel flanieren viele Menschen auf den Straßen, im Stadtteil Getsemaní sind viele Häuser mit wirklich sehenswerter Street Art bemalt. In den Straßen sind zahlreiche kleine fliegende Händler unterwegs, die neben Erfrischungen, Früchten, Tabak bzw. Zigarren auch ganz offiziell kleine Beutel mit Kokablättern oder Marihuana anbieten. Nicht das ist bedarf daran hätte, aber beides hat in Kolumbien eine lange Tradition und ist daher in diesen Kleinstmengen auch legal. Außerdem habe ich in der Altstadt auch den einzigen Postkasten überhaupt auf der ganzen Reise gesehen. Wie man uns berichtete hat die Post aber in Kolumbien auch nicht den besten Ruf. Brieflaufzeiten von mehreren Wochen insbesondere, wenn es aufs Land geht, sind eher die Regel als die Ausnahme. Es gibt sogar Empfehlungen die Mobilfunknummer des Empfängers auf den Umschlag zu schreiben, dann wird dieser angerufen, falls es Probleme bei der Zustellung gibt.

Gegen 13:30 Uhr komme ich zurück zum Hotel. Da wir die Zimmer ohnehin bis 12:00 Uhr räumen mussten, gibt es keine Möglichkeit mehr für eine Dusche. Aber ich muss ja spät im Flugzeug auch nicht neben mir sitzen. Ich packe noch eine gerade erstandene Kleinigkeit ins Hauptgepäck und warte auf meinen Transfer zum Flughafen. Anders als man es den Küstenbewohner nachsagt, ist das Taxi überpünktlich. So geht es schon kurz vor 14:30 Uhr zum Flughafen. Da der Verkehr hier immer ein bisschen chaotisch ist, ist die angedachte Fahrzeit von ca. 30 Minuten schon großzügig geplant. Entsprechend hätte ich noch 2 Stunden auf dem Flughafen. Dieser ist eher übersichtlich und es herrscht auch nicht der große Run auf die Schalter. Man bucht mich ungefragt auf eine frühere Maschine, und so sitze ich bereits 1,5 Stunde nach dem Verlassen des Hotels im Flugzeug, welches gerade von der Startbahn abgehoben ist. Dafür konnte man warum auch immer aber die beiden Bordkarten für die Flüge nach Frankfurt bzw. Hamburg nicht ausdrucken. Und auch kurz vor dem Start hat mich das Kabinenpersonal noch mal gebeten einen anderen Sitz einzunehmen, wenngleich ich den Sinn nicht nachvollziehen konnte. Aber im Prinzip ist es mir auf dem Flug auch egal wo ich sitze. So muss ich auf dem Flughafen in Bogota den Schalter der Lufthansa ein bisschen suchen, da dieser anfangs noch unter dem Logo der chilenischen Gesellschaft LAN ausgezeichnet ist. Aber ein paar Fragen und 15 Minuten später ist auch das gelöst. Die offizielle Ausreise und die Kontrolle des Handgepäcks verlaufen ebenso zügig wie reibungslos. So habe ich reichlich Zeit am Gate für den Flug nach Frankfurt. Der Flug selbst startet pünktlich und dank kräftigem Rückenwind von teilweise über 200 km/h, und deshalb zeitweise einem etwas unruhigen Flug, sind wir bereits 45 Minuten zu früh gelandet. Genau die Zeit um die Pass- und Sicherheitskontrollen zu passieren, und auch schon zum Gate für den Weiterflug zu kommen. Meine leichten Bedenken im Vorfeld bezüglich einer etwas knapp kalkulierten Umsteigezeiten sind entsprechend unbegründet. Und auch ohne die kürzere Flugzeit hätte es locker gereicht. Aber nicht immer gehen die Sicherheitskontrollen auch derart zügig von statten wie heute. Und noch ein Novum, auf dem Flug von Bogota nach Frankfurt habe ich etwa fünf Stunden mit kleinen Unterbrechungen richtig geschlafen, eigentlich klappt das nie. Aber wegen des relativ geringen Aufpreises hatte ich mir für den Rückflug gegen die Uhr immerhin Economy-Plus gegönnt. Das Mehr an Platz ist deutlich und ich muss mich nicht während des Fluges zusammenfalten, und wenn dann noch der Vordersitz zurückkommt … nicht schön. Der Flug nach Hamburg verläuft planmäßig, auch wenn ich die Boardinggruppen auf dem Inlandsflug mal wieder nicht verstanden habe. Ich bin in Bordinggruppe 5 und sitze in der vorletzten Reihe. Meine Tasche liegt zügig auf dem Gepäcksband, so sitze ich weniger als eine Dreiviertelstunde nach der Landung auch schon in der S-Bahn in Richtung Hauptbahnhof. Von dort geht es dann mit der Bahn in Richtung Heimatsbahnhof. Wo ich schließlich knapp 24 Stunden nach den Verlassen des Hotels in Cartagena eintreffe.