• Sonnenaufgang mit dem Viluchinsky im Hintergrund
    Kamtschatka

    Sonnenaufgang mit dem Viluchinsky im Hintergrund

  • Spiegelung der im Sonnelicht leuchtenden Berge beim Stuvdalsvatnet
    Norwegen

    Spiegelung der im Sonnenlicht leuchtenden Berge beim Stuvdalsvatnet

  • Bär auf Katmai beim Lachsfischen
    Alakshak

    Bär auf Katmai beim Lachsfischen

  • Kamele auf der Trockenweide
    Jordanien

    Kamele auf der Trockenweide

  • En Kamel in der Wüste
    Oman

    Ein Kamel in der Wüste

Reiseland Marokko

 

Marokko gehört aus europäischer Sicht zu den Ländern, die irgendwie gleichzeitig weit weg klingen, und doch nah sind. Und beides stimmt – irgendwie. Und das ist auch einer der Gründe für meine Reise nach Marokko. Das Land ist nur wenige Kilometer von Europa entfernt, und ist logischerweise auch von Europa beeinflusst. Umgekehrt hat es natürlich auch Europa und hier insbesondere Spanien beeinflusst. Und Marokko liegt in Afrika. Ein Kontinent, der auch oder gerade weil ich dort schon ein paar Länder besuchen durfte, für mich immer wieder auf ganz unterschiedliche Art und Weise faszinierend ist. Und dann ist da noch die Beeinflussung durch den Islam und dessen arabischen Wurzeln. In Marokko hat es von außen sichtbar nicht den „Arabischen Frühling“ gegeben, der in vielen Ländern im südlichen Mittelmeerraum und auch der arabischen Halbinsel zu großen gesellschaftlichen Verwerfungen und teilweise blutigen Unruhen geführt hat. So verbindet Marokko viele unterschiedliche Einflüsse, und macht daraus etwas ganz Eigenes. Marokko ist bunt, hat aber auch ein Bewusstsein für die eigene Geschichte. Und so sind heute die Berber-Wurzeln sehr präsent. Gleichzeitig muss man auch sagen, es nicht alles „rosarot“ in Marokko. Aber diese Gemengelage macht das Land aus und gleichzeitig spannend. Dazu hat das Land noch ein paar mächtige Bergregionen, die dazu einladen, sich dort ein bisschen zu bewegen. Und wer mich kennt, kann sich denken, an der tausende Kilometer langen Küste habe ich nicht am Strand herum gelegen.

Nicht unerwähnt bleiben soll an dieser Stelle, dass es nur wenige Wochen vor meiner Reise nach Marokko, dort ein schweres Erdbeben ca. 80Kilometer südöstlich von Marrakesch gegeben hat. In den Nachrichten war häufig ein bisschen verallgemeinernd die Rede davon, dass das Epi-Zentrum "bei" Marrakesch lag. Das stimmt natürlich, aber ist gleichzeitig auch irreführend. Im Vorfeld habe ich natürlich abgeklärt, ob es aktuell sinnvoll oder die Reise überhaupt durchführbar ist. Es stand für mich außer Frage, dass es keinen Sinn machen würde, wenn "dumme Touristen" Ressourcen für die Hilfe der Opfer belegen, die anderweitig sinnvoller eingesetzt werden können. Der Reiseveranstalter hat die Reise für eindeutig unbedenklich und durchführbar eigestuft. Auch von offizieller Seite gab es keine entsprechende Warnhinweise. Auf der anderen Seite ist der Tourismus für Marokko auch eine sehr wichtig Einnahmequelle und bringt damit auch in dieser schwierigen Situation Geld ins Land