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Alpenüberquerung

Wer meine Reisen ein bisschen verfolgt, bemerkt dass es immer mehr fester Bestandteil einer jeder Reise wird, in dem besuchten Teil der Erde ein paar Fußspuren in den Sand zu drücken. Dabei spielt (fast) immer auch die Überwindung von ein paar Höhenmeter eine Rolle. Und da liegt es eigentlich sehr nahe, auch in die Alpen zu fahren. Bisher besuche ich ja eigentlich eher etwas entferntere Länder, aber die Alpen sind für einen Bergwanderer insbesondere aus Europa natürlich ein Muss. Sie gehören sicherlich zu den abwechslungsreicheren Höhenzügen, und deren klimatische Bedingungen sind auf jeden Fall ganz andere als etwa die der afrikanischen Berge, mit denen ich das Wandern auf Bergen für mich entdeckt habe.

Bleibt jetzt noch warum muss es eine Alpenüberquerung sein. Tägliche Touren von einer Hütte aus, zu der man am Abend immer wieder zurück kommt, wären eine klassische Alternative gewesen. Und man muss da ja nur einmal das Gepäck rauf "schleppen", und ansonsten hat man nur einen Tagesrucksack dabei. Ich hoffe aber, eben deutlich mehr Abwechslung zu erleben, wenn ich auch ein bisschen voran komme. Wobei das natürlich auf einer Landkarte Wenig bis fast Nichts ist. Man hat mich immer wieder gefragt wieviel Kilometer läuft man da denn so. Die Antwort lautet: ich weiß es nicht, und es ist auch nicht wirklich wichtig. Zum einen misst man die Entfernung in den Bergen eher in Gehzeiten, und zum anderen empfinde ich schier unendliche Ruhe vom Alltagstreß, wenn ich einfach so vor mich hin laufe, und dabei versuche die Umgebung mit meinen Sinnen in mich aufzunehmen. Und obwohl ich immer in einer Gruppe laufe, bin ich dann auch mal allein nur mit mir selbst, was in unseren Zeit fast zum Luxus geworden ist. An dieser Stelle ein 'tschuldigung an Mitreisende, wenn ich mal ein paar Stunde nahezu nichts sage, liegt das nicht unbedingt an Atemnot oder Desinteresse sondern einfach am Genuß mit mir selbst im Reinen unterwegs sein zu können / zu dürfen. Und dabei eben sich um nichts kümmern zu müssen, an nichts denken zu müssen, aber über alles (nach-)denken zu dürfen.

Berichtigend muss ich inzwischen sagen, nach der Erzeugung der Karten für diese Website weiß ich wieviele Kilometer es waren, aber nach wie vor gilt, es ist nicht wichtig und auch überhaupt nicht mit einem Kilometer in der norddeutschen Tiefebene zu vergleichen.