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08.04.2009      1. Reisetag - Amman

Heute soll es losgehen nach Jordanien. Und wie stets im Leben, was ist ja immer. Am gestrigen Montag musste ich feststellen, das mein Ersatz-Akku für die Fotokamera den Geist aufgegeben hatte. Also am Mittag beim örtlichen Händler einen neuen bestellt, der auch bis 10 Uhr am Abreistag da sein sollte. Was soll ich sagen – alles hat geklappt, wunderbar. Ich dachte, ich könnte den ja noch schnell aufladen, da es bis zum Aufbruch um 13:40 Uhr ja noch ein bisschen hin ist. Also um zu verhindern, das ich den Akku und vor allem das Ladegerät vergesse, den Koffer drunter und fertig. Blöd nur, das ich auch die Sonnenschutzcreme noch nicht eingepackt hatte. Also Koffer auf und rein damit und ab durch die Mitte. Schon als ich kaum 10km mit dem Zug Richtung Flughafen zurückgelegt hatte, wusste ich von meinem Missgeschick. Das Ladegerät samt Akku steckte noch schön in der heimischen Steckdose. Aber ein Hoch auf die Karstadts und Saturns dieser Welt. In der Filiale am Hamburger Hauptbahnhof konnte ich sowohl einen passenden Akku als auch ein Ladegerät erstehen. So war ich 67 Euro ärmer und um eine Erfahrung reicher.

Ansonsten verlief dann aber der Flug nach Frankfurt und dann weiter nach Amman mehr oder weniger Ereignislos. Wenn man mal von einem netten Herrn absieht, der die Sitzplatzordnung im Flugzeug in Frankfurt gehörig durcheinander brachte. Er hatte für seine Familie darunter zwei kleine Kinder vier verstreut liegende Sitzplätze. Also hat er mal kurz beschlossen sich einfach mal anders zu setzen. Geschickt daran war noch, das keiner der besetzen Plätze einer seiner Boardingkarten entsprach. Auch blöd war, das jetzt mein Platz schon besetzt war. Genauso blöd war, das die Familie „spezial meals“ geordert hatte, nur saß die ja nun nicht mehr da, wohin die Gerichte gebracht wurden.

Trotz dieser kleinen Komplikationen landeten wir ziemlich pünktlich gegen 2 Uhr Ortzeit in Amman. Schon vor der Passkontrolle erwartete uns ein Vertreter der lokalen Partneragentur unseres Reiseveranstalters. Anschließend ging es noch auf dem Flughafen zum Geldtausch, da je nach Quelle kein oder nur im Gegenwert von ca. 50 Euro Jordanische Dinar eingeführt werden dürfen. Gut kontrolliert hat es niemand, und auch ein Einreiseformular gab es nicht. Anschließend sammelte der Vertreter der lokalen Agentur noch die Reisepässe ein und wir gingen unkontrolliert durch die Passkontrolle. Während wir auf unser Gepäck warteten, besorgte er die entsprechenden Einreisestempel. Anschließend verfrachtete er uns noch in einen Bus, der uns dann zum Hotel brachte.

So eine Anreise mitten in der Nacht ist nicht wirklich der Bringer. Im Flugzeug kann ich nicht schlafen, bestenfalls ein bisschen dösen, und so ist man dann schon ziemlich müde, als wir gegen 3 Uhr Ortszeit in der Früh im Hotelzimmer angekommen sind. Etwas merkwürdig war im Bus die Anzeige der Uhrzeit in einem großen Display. Es wurde unsere deutsche Sommerzeit angezeigt. War es hier nicht eine Stunde früher? Ja, nur ist auch hier gerade Sommerzeit und die Uhr im Bus war schlicht noch nicht umgestellt. Aber das war auch egal, ich bin quasi nur noch auf dem Bett hingesunken und sofort eingeschlafen.