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Was auffällt!

Die Landschaft in der südlichen Hälfte von Alaska und dem westlichen Kanada scheint gefühlt komplett mit Wald bedeckt zu sein, ansonsten gibt es nur noch Wasserflächen und Berge. Landwirtschaft wie bei uns kennt man nahezu nicht. Das ist aber natürlich dem Klima geschuldet.

Waldbrände sind leider ein fast schon normales Phänomen im Sommer, und nicht selten durch unachtsame Camper verursacht.

Viele Flüsse schwellen bei der Schneeschmelze ganz offensichtlich extrem an, danach wirken die restlichen Wasserläufe in den riesigen Flussbetten fast ein bisschen verloren.

Die Mücken sind nicht so aggressiv wie bei uns, dafür sind es viele – sehr viele, und je weiter man nach Norden kommt, desto mehr werden es.

Die Sonne geht einfach nicht unter – jedenfalls im Sommer, dafür wird es im Winter nicht wirklich hell, gut dass wir im Sommer da waren.

Es gibt sehr viele Kleinflugzeuge, die man fast wie ein Taxi chartern kann. Und viele, auch ohne eigenes Flugzeug, scheinen den Pilotenschein zu haben.

Die Autos werden hoch gelegt, und nicht wie bei uns tiefer. Dafür muss es dann aber auch ein 4x4 Pickup mit gerne 6 Liter Hubraum – lieber mehr - sein.

Es sind viele insbesondere ältere Menschen mit Campern bis hin zu riesigen Mobilheimen und angehängtem PKW unterwegs.

Viele Häuser liegen völlig alleinstehend irgendwo im Wald, man sieht nur den Postkasten am Highway, aber selbst der nächste Nachbar ist schon mal viele Meilen entfernt.

Auf vielen Höfen gibt es einen privaten Schrottplatz, auf dem alte Autos oder auch mal der ehemalige Kühlschrank langsam verrosten. Und ich glaube mal nicht, dass vorher Öl oder Kühlmittel abgelassen worden sind.

Das Land ist extrem dünn besiedelt, und es erscheint fast so, dass auch noch die Hälfte der Einwohner das Gebiet im Winter zugunsten von wärmeren Gegenden verlässt. So schrumpf t eine Ortschaft schon mal locker um 50% im Winter.

Die Menschen insbesondere in den entlegenen Gegenden erscheinen sehr gelassen, sie haben Lösungen und keine Probleme.

Viele sprechen ein bisschen Deutsch, nicht selten in ihrer Zeit einer Stationierung in Deutschland durch die Armee erworbene Sprachkenntnisse, es scheint also viele GIs nach ihrer Dienstzeit in die Abgeschiedenheit zu ziehen.

Im Supermarkt kann man Schusswaffen kaufen, aber auch Messer mit Klingen, die das Hinsetzen fast unmöglich machen würden.

Alles im Supermarkt ist Low-Fett. Das geht bis zur 0% Fett Milch. Dafür sind dann aber extrem viele Kohlenhydrate (Zucker) drin. Auf der Verpackung steht dann immer, wie viel vom täglichen Bedarf an allem möglichen das Lebensmittel abdeckt. Dann aber schon mal auf einen einzigen Keks in einer 750g Packung runter gebrochen, das sieht zwar total gut aus, macht die Sache aber nicht besser.

Viele Lebensmittel sind mit allen möglichen Aromen und Zusatzstoffen versetzt, die nach normalen europäischen Maßstäben da nicht unbedingt rein gehören. Ein Beispiel: Im „Original Schwarzwälder-Schinken“, Made in USA, ist ein nennenswerter Anteil Karamell enthalten.

Je größer die Verpackungseinheit bei den Lebensmitteln, desto günstiger der Preis. Da kommen 5L Kanister Milch oder Saft gerade recht, zumal die 2L Verpackung kaum 20% günstiger ist.

Im Restaurant Essen gehen ist relativ teuer. Das Gegenbeispiel sind die Fast-Food Ketten, oder die Selbstbedienungstheken im Supermarkt.

Alkohol gibt es nur in entsprechend lizensierten Geschäften. Und bei mehr als Bier muss man immer seinen Ausweis vorlegen. Wegen Alkohol auffällig gewordene Amerikaner habe einen entsprechenden Vermerk im Ausweis, und können dann selbst keinen mehr kaufen.